Auswertung des Gottesdienstkonzeptes

Auswertung des Gottesdienstkonzeptes

Auswertung des Gottesdienstkonzeptes

# Gottesdienst

Auswertung des Gottesdienstkonzeptes

Die Kirchgemeinderäte der Gemeinden Großenbrode, Heiligenhafen und Neukirchen haben schon im Februar das Gottesdienstkonzept des vergangenen Jahres analysiert.


2024/25 wurde in der Region die Anzahl der Sonntagsgottesdienste reduziert und das Teammodell praktisch umgesetzt. Außerdem wurden einige Gottesdienste größer und zentral als Regionalgottesdienste gefeiert.

Die Auswertung hat ergeben, dass die Regionalgottesdienste, besonders die in Großenbrode und Neukirchen, besonders gut angenommen worden sind. In Heiligenhafen wurden Gottesdienste mit besonderem Zweck oder in Zusammenarbeit mit anderen Gruppen besonders gut angenommen. Einzelne Gottesdienstformate können also sehr wohl als Erfolgsgeschichte gesehen werden. Oft sind es aber spezielle Gottesdienste, die teilweise nicht am Sonntag stattfinden und deswegen nicht immer von allen wahrgenommen werden.


Abseits davon setzt sich der jahrzehntelange (und deutschlandweite!) Trend auch in der Region fort: Zu dem gewöhnlichen Sonntagsvormittagsgottesdiensten kommen immer weniger Menschen. Leichte Ausnahmen bilden vor allem die Sommerperioden in Großenbroden und Heiligenhafen, da dort Tourist:innen gerne in die Kirche kommen.

Die Auswertung der Fragebögen, über die alle Gemeindemitglieder die Möglichkeit hatten, Feedback zu geben, hat ergeben, dass die Predigt weiterhin als Zentrum des Gottesdienstes angesehen wird. Morgengottesdienste sind beliebter als Abendgottesdienste, und traditionelle beliebter als moderne. 

Der Unterschied ist aber nicht so groß, dass man daraus ableiten kann, dass Abendgottesdienste oder "modernere" Gottesdienste unbeliebt sind. Außerdem scheint es zumindest in der Tendenz verschiedene Zielgruppen zu geben: Menschen, die eher den Abendgottesdienst mögen, mögen den Morgengottesdienst eher nicht (und umgekehrt). Es gab in den Umfragen erstaunlicherweise keine größere Beschwerden über das neue Gottesdienstkonzept. Anregungen auf dem Freifeld betrafen vor allem den Wunsch, jüngere Menschen zu erreichen, Soundanlagen zu verbessern, Kirchenkaffees anzubieten, Fahrradgottesdienste zu feiern, etc. 

Vielen Dank für die Rückmeldungen! Diese Anregungen werden als Feedback in die Gottesdienstplanung aufgenommen. Vielleicht wird das Feedback auch verstetigt, da es wertvolle Rückmeldungen über die Gottesdienste gibt.

Welche Schlussfolgerungen werden aus der Auswertung gezogen?

 Um spezielle Gottesdienste mit besonderer Vorbereitung, zu denen mehr Menschen kommen, zu stärken, wurde eine leichte abermalige Reduktion der Gottesdienstzahlen vor allem dort, wo sehr wenig Menschen kommen, vorgeschlagen. Dies hat bisher keine Mehrheit gefunden. Deswegen wird erst einmal das jetzige Gottesdienstmodell beibehalten. 

Eine Erhöhung der jetzigen Gottesdienstzahl würde (auch im regionalen und nationalen Vergleich) nicht aus sich heraus zu einer Erhöhung der Gottesdienstbesuchszahlen führen (und dabei sehr viel Arbeitskraft binden).

Insgesamt stellt sich außerdem die Frage des Verhältnisses zwischen Gemeindearbeit und Gottesdienstarbeit: Wie viel Arbeit sollte in welches Projekt gesteckt werden, um dem Auftrag der Verkündigung des Evangeliums nachzukommen? Das ist eine in diesen Zeiten schwer zu beantwortende Frage.

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